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Test-Lab:
Lösungen gegen das Gedankenkarussell

Spaziergang mit meinem Verstand

Datum: 20.06.2014

Wird es bunt im Kopf, können Sie sich für eine Richtung entscheiden. Foto: © ArTo - Fotolia.com

von Antje Brand

Wer kennt das nicht: man fühlt sich hilflos oder deprimiert. Das Gedankenkarussell ist so richtig in Fahrt und Sie finden den STOP-Knopf nicht. Das Positive können Sie nun nicht mehr sehen, nur noch das, was Sie stört oder was Sie noch nicht geschafft haben. Doch es gibt Lösungen: Achtsamkeit, Akzeptanz und Ablenkung.

Gedanken führen zu Gefühlen. Gefühle führen zu Aktionen und diese zu Resultaten im Außen


Je bewusster wir unsere Gedanken wahrnehmen können, umso klarer wird unser Verhalten. Wir möchten ein paar Techniken vorstellen, mit Gedanken umzugehen.

Gedanken vorbeiziehen lassen
Setzen Sie sich an einen ruhigen Ort, schließen Sie die Augen und beobachten Sie Ihre Gedanken. Dabei können Sie sich vorstellen, dass Ihre Gedanken wie ein Zug an Ihnen vorbeifahren – auf jedem Waggon ein Gedanke. Nehmen Sie den Gedanken wahr und stellen Sie sich vor, wie der Waggon weiterfährt, bis schließlich ein nächster kommt. Sie können sich auch alternativ Wolken an einem blauen Himmel vorstellen oder Blätter, die auf einem Fluss dahinschwimmen.

Den Verstand als eigenständiges Wesen wahrnehmen
Stellen Sie sich Ihren Verstand als plappernden Papagei vor. Papageien können nicht wirklich selbst denken, sondern plappern lediglich nach, was sie irgendwann aufgeschnappt haben. Jede Diskussion mit dem Papagei ist überflüssig. Wenn Sie antworten glaubt er, dass Sie mit ihm spielen wollen und redet nur noch mehr. Geben Sie Ihrem Geist ruhig auch einen Namen wie etwa „Köpfchen, Köpfchen“, „Der kleine Nörgler“, „Plappergei“. So fällt es leichter, die Gedanken als Verstandsproduktion zu verstehen.

Einen Spaziergang mit seinem Verstand unternehmen
Für diese Übung brauchen Sie einen guten Freund, dem Sie zunächst die typischsten Botschaften mitteilen, mit denen Sie von Ihrem ruhelosen Geist immer wieder gequält werden. Unternehmen Sie nun gemeinsam einen Spaziergang, auf dem ihr Freund Ihren Verstand „spielt“ und Ihnen immer wieder diese Sätze ins Ohr flüstert. Es wird nicht lange dauern, und Sie ärgern sich über diesen ständigen Begleiter und spüren vielleicht erstmals richtig, wie lästig dieser ewige Gedankenterror ist.

„Und“ statt „Aber“
Oft halten uns Gedanken davon ab, etwas zu tun. Z.B. würde jemand gerne auf eine Party gehen, hat aber den Gedanken: „Ich würde gerne auf die Party gehen, aber ich habe Angst, weil ich dort so viele Leute nicht kenne.“. Das „aber“ bewirkt in der Regel eine Handlung, nämlich zu Hause zu bleiben. Wenn Sie nun aus dem „aber“ ein „und“ machen, merken Sie, dass Sie Ihrem Gedanken gar nicht folgen müssen: „Ich würde gerne auf die Party gehen, und ich habe Angst, weil ich dort so viele Leute nicht kenne.“ Nun können Sie mit Lust und Angst auf die Party gehen.


Visualisieren hilft gegen wilde Gedanken. Jeder Gedanke ist ein Schirm, der am Himmel fliegt und bald nicht mehr zu sehen ist.
Foto: © ufukvural - Fotolia.com


Gedanken als Gedanken benennen
Es ist leichter, Gedanken nicht mehr als Wahrheit zu verstehen, wenn wir sie bewusst als Gedanken benennen. Sie können es sich angewöhnen zu sagen: „Ich habe den Gedanken, dass ich unzuverlässig bin“, statt „Ich bin unzuverlässig.“ Viele Menschen glauben, dass sie und ihre Gefühle eins sind. Negative Gefühle deuten auf einen schlechten Charakter - so denken sie. Es ist immens wichtig, dies voneinander zu trennen. Jeder Mensch hat Gefühle. Sie sind nicht gut oder schlecht, sie sind einfach da. Die Bewertung erfolgt erst von außen, durch unser Normen- und Wertesystem. Und die Bewertung der Gefühle und Gedanken macht sie so anstrengend ("ich sollte das nicht denken, wenn ich das denke, bin ich egoistisch/unkontrolliert/gemein....."). Akzeptieren Sie Ihre Gedanken und Gefühle als einen Teil von Ihnen, ohne sich als Person abzuwerten. Dies erfordert ein wenig Übung, aber Sie werden erstaunt sein, wieviel Kontrolle Sie über Ihre Gedanken und Gefühle haben werden und somit über Ihr Selbstbild.

Wenn nichts mehr geht: ablenken
Wird das Gedankenmonster übermächtig, gehen Sie woanders hin. Am besten raus oder weg, auf jeden Fall verlassen Sie die Situation und geben Ihrem Gehirn neue Impulse. Spazierengehen hilft, die Elemente zu fühlen. Puzzlen spricht andere Teile des Gehirns an, die dann aktiv sind. Laute Musik hören und mitsingen hilft, die Gefühle herauszulassen, statt sie in sich einzukapseln. Manchmal helfen sogar einfache logische Gedankenschleifen, z.B. 1+1=2, 1+2=3, 1+3=4 usw.

Über Antje Brand


Antje Brand ist ganzheitlicher Gesundheitscoach. Mit einem Team aus Personal Trainern und Coaches verhilft sie Menschen, persönlich zu wachsen und ein gesundes und erfülltes Leben zu führen. Dies führt von einer gesunden Ernährung und gezielter Bewegung über Entspannung bis hin zu mentalem Training. Diesen Weg schlug sie ein, nachdem sie im Agenturgeschäft tätig war, aber 2007 an Depression, Sport- und Esssucht erkrankte. Sie erkannte, dass sie ihr bisheriger Weg nicht weiterführte und hatte den Mut, auf ihren Bauch zu hören und das zu tun, was sie liebt: Menschen Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten.



Mehr Infos unter www.antjebrand.de

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