In China wusste man bereits um 3000 vor Christus, dass das systematische Kneten, Streichen und Klopfen der Muskeln, eine heilende und entspannende Wirkung auf den gesamten Körper hat. Massage ist pure Entspannung für den Körper - gleichzeitig erholt sich unter den knetenden Berührungen aber auch der Geist...
Durch den Druck auf die Haut werden die dortigen Nervenfasern stimuliert und bewirken die Ausschüttung von 'Glückshormonen' im Gehirn. Diese Hormone tragen wesentlich zur Schmerzlinderung bei, helfen beim Abbau von Stress, Verspannungen und Ängsten und stärken, darüber hinaus, auch noch das Immunsystem.
Durch das Kneten von Muskelpartien, wird zudem der Lymphstrom angeregt, der Stoffwechsel-Produkte aus dem Gewebe in die Blutbahn leitet, und die Gesamtdurchblutung des Körpers ankurbelt.
Um Verletzungen zu vermeiden sollte man bei der Ausübung von Massagegriffen folgende Grundregeln beachten:
- Keinen Druck auf Wirbelsäule, Gelenke, Knochen ausüben
- Nur sanft über den Körper Streichen
- Keine hektisch, abgehackten Bewegungen durchführen
Als Unterlage verwendet man am besten eine spezielle Massageliege, die von allen Seiten gut für den Massierenden erreichbar ist. Aber auch ein Bett (es sollte nicht allzu weich sein) oder der Fußboden sind geeignete Orte für eine Massage. Um es auf dem Boden etwas bequemer zu gestalten, sollte man eine Decke oder Gymnastikmatte ausbreiten und mit einem Handtuch bedecken.
Bei Massagen in der Rückenlage empfiehlt es sich, die Kniegelenke und den Nacken mit einem zusammengerollten Handtuch zu unterlegen, um für eine genügende Abpolsterung zu sorgen.
Um für eine völlige Entspannung beim Partner zu sorgen, sollte der Massierende sogar Bewegungen, wie das Anheben eines Armes oder Beines, ausführen. Sorgen Sie für eine ruhige Umgebung, allenfalls sanfte Musik sollte die Massage begleiten.
Wenn Sie ätherische Massage-Öle verwenden möchten, sollten Sie diese zunächst auf einer kleinen Hautfläche des Partners auf die Verträglichkeit testen, eventuell reagieren einige Menschen allergisch!
Hier stellen wir Ihnen die verschiedensten Massage-Techniken vor. Jede Technik weist andere Merkmale auf und hat verschiedene Wirkungen.
AKUPRESSUR:
Die Akupressur ist eine überlieferte Heilmethode aus China, bei der durch sanfte Bewegungen mit Daumen und Ellenbogen, auf spezielle Punkte unter der Haut, Druck ausgeübt wird. Dadurch werden Spannungsfelder und aufgestaute Energien gelüst und helfen somit, das körperliche Gleichgewicht wiederherzustellen - und das in nur 15 Minuten!
FUßREFLEXZONEN-MASSAGE:
Das Prinzip der Fußreflexzonen-Massage basiert auf der Idee, dass die Fußsohlen den gesamten Körper widerspiegeln.
Bei der Reflexzonenmassage werden bestimmte Bereiche der Fußsohle mit Knöcheln und Fingerkuppen massiert. Diese Zonen der Füße sind über Nervenbahnen mit Organen wie Herz oder Nieren verbunden und stimulieren dadurch den Körper in seiner ganzheitlichen Form.
Damit die Hände gut greifen können, wird ohne Öl massiert. Mit den Fingern beider Hände werden die Fußsohlen kräftig geknetet, während die Daumen auf dem Spann liegen. Danach streicht man die Füße von den Zehen zu den Knöcheln mit flachen Händen aus.
Insgesamt sollte die Massage etwa 45 Minuten dauern. Diese Massagevariante hilft besonders gut bei Stress und Erschöpfung und hebt nachgewiesenermaßen sogar die Stimmung!