Superfrauen geraten häufig in Lustkrise Datum der Nachricht: 2005-01-03 21:00:00 Kein Wunder, dass die Geburtenrate in Deutschland
sinkt: 83 Prozent der Frauen fühlen sich zu gestresst für Sex. Das
ergab eine Umfrage unter 1.164 Frauen zwischen 30 und 50 Jahren, die
das GEWIS-Institut im Auftrag der Zeitschrift FÜR SIE durchführte.
"Viele Frauen stecken in der Perfektionsfalle. Sie möchten es allen
recht machen und gleichzeitig Supermama, -kollegin und -freundin sein
- und ihrem Mann die perfekte Geliebte. Ist aber in der Realität
nicht zu schaffen", sagt Dr. Angelika Faas, Diplom-Psychologin und
Paartherapeutin aus Hamburg, in FÜR SIE (erscheint am 4. Januar
2005). "Dann kommen die Schuldgefühle - und führen zu noch mehr
Stress", so Faas. Eine Folge: In der Partnerschaft stirbt die
Leidenschaft. Im Bett läuft praktisch nichts mehr.
"Solange die Frau darauf fixiert ist, ihr Leben unter Kontrolle zu
haben, wird es ihr schwer fallen, Stress durch Sinnlichkeit zu
ersetzen. Denn Sex zu haben bedeutet, sich fallen zu lassen und einem
anderen zu vertrauen", erklärt Faas in FÜR SIE. Um sich dafür zu
öffnen, sei es für gestresste Frauen deshalb wichtig, sich Freiräume
zu schaffen, in denen sie improvisieren und das machen können, was
ihnen gut tut, wie mit einer Freundin joggen oder bummeln gehen. Ein
anderer Lust-Zurückbringer ist Sport. Abends nur noch abzuhängen sei
verlockend, aber man mache vollkommen schlapp und die Libido gleich
mit. Um den Körper auf Touren zu bringen und den Stress
abzuschütteln, sei Sport das beste und einfachste Mittel, so FÜR SIE.
Quelle: FÜR SIE |