| Ernährungs-Tipp zur Fastenzeit |
Roggen und Ballaststoffe helfen beim Schlankwerden Datum der Nachricht: 2005-02-08 22:00:00 Zum Schlankwerden und -bleiben sind roggenhaltige Brot- und
Brötchensorten besonders geeignet, denn sie enthalten reichlich
Ballaststoffe, die das Abnehmen leichter machen. Das Detmolder
Institut für Getreidetechnologie der Bundesforschungsanstalt für
Lebensmittel und Ernährung hat die verschiedenen Getreidearten
analytisch unter die Lupe genommen. Mit Abstand die meisten
Ballaststoffe (13,4 g pro 100 g) wurden im Roggen gefunden. Es folgen
- etwa gleichauf - Dinkel, Weizen, Hafer und Gerste mit 9 bis 10
Gramm, dahinter abgeschlagen Mais, Hirse und Reis. Der hohe
Ballaststoffgehalt des Roggenkorns findet sich auch in den daraus
gebackenen Broten - ideal für Fastenzeit und Schlankheitsdiäten.
Gerade bei Schrot- oder Vollkornbroten ("Schwarzbrot") mit besonders
hohen Ballaststoffwerten spielt Roggen in Deutschland die Hauptrolle:
70 Prozent aller Back- und Vollkornschrote werden aus Roggen
hergestellt.
"Roggenhaltige Brote sind ideal in einem Konzept für gesundes
Abnehmen", sagt der Ernährungswissenschaftler Dr. Heiko Zentgraf.
Denn der menschliche Körper kann Ballaststoffe energetisch nicht
verwerten. Darum liefert eine ballaststoffreiche Diät bei gleich
großen Portionen deutlich weniger Kalorien. Und die Ballaststoffe
wirken als Bremsfaktor: Mahlzeiten mit hohem Anteil
ballaststoffreicher Lebensmittel sehen auf dem Teller nach "mehr"
aus. Das führt zu einer psychologischen Bremsung der
Ess-Geschwindigkeit. Ballaststoffe binden im Verdauungstrakt viel
Wasser, d.h. sie quellen auf. Diese mechanischen Reize tragen zur
guten Sättigung bei.
"Auch eine Brotdiät bewirkt zwar keine Wunder, aber sie wirkt",
weiß Zentgraf aus Diät-Studien: "Unsere am Institut für
Ernährungswissenschaften der Universität Gießen entwickelte
Schlankheitskost hat einen hohen Anteil an Brot, Brötchen und
Getreideprodukten - ergänzt durch Milch und Milchprodukte, fettarmes
Fleisch sowie viel frisches Obst und Gemüse. Sie liefert täglich etwa
1.200 Kalorien. Der relativ hohe Ballaststoffgehalt macht das
Leichtwerden leichter: Langsam, aber stetig - eben nicht im Sinne
einer Wunderdiät 'made in USA', dafür mit guten Aussichten auf
bleibenden Erfolg."
Kontrollierte Versuche am Institut in Gießen und Feldstudien der
GMF mit fast tausend untersuchten Teilnehmern haben gezeigt, dass im
Durchschnitt zwischen vier und sechs Kilo Gewichtsverlust in vier
Wochen möglich sind.
Quelle:
www.gmf-info.de
|