Schüchternheit wird vererbt. Das haben jetzt
Wissenschaftler der Harvard Medical School im amerikanischen Boston
herausgefunden. Das Phänomen hat man bei Untersuchungen von
bildlichen Darstellungen des Gehirns von Kleinkindern entdeckt, wie
die Zeitschrift VITAL in ihrer neuen Ausgabe berichtet. Wurden den
schüchternen Probanden Bilder von unbekannten Personen gezeigt,
reagierte ein von Vererbung bestimmtes Gehirnareal, das für Gefühle
wie Schüchternheit zuständig ist, bei ihnen stärker als bei
extrovertierten Kindern. Und Schüchternheit bleibt offenbar ein Leben
lang erhalten. Auch 20 Jahre später kam es noch zu dieser
biochemischen Reaktion des Gehirns.
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