Endlich ist es wieder warm draußen. Die Sonne scheint, die Vögle singen und die Lust, etwas für die Fitness zu tun steigt.
Genau die richtige Zeit also, das Bike aus dem Winterschlaf zurück auf die Straße zu holen.
Iwr haben uns mal die verschiedenen Bikin-Arten angeschaut...
Mountainbiking
Das ist der Gipfel der Sportlust! Kein anderes Bike bringt Sie so weit nach oben, macht Ihren Körper so stark und sexy. Mountainbiken lässt Ihr Selbstvertrauen aufblühen. Sie werden mutiger und wendiger, draußen in der Natur — und im Alltagsleben. Sie tanken Muskelkraft für Beine, Po und Rücken, ganz besonders beim Bergauf Biken. Auch bei längeren Strecken in der Ebene bauen Sie Kondition auf, verbessern Fettstoffwechsel und Kohlenhydratverbrennung, verlieren im Nu lästige Kilos. Beim Bergabfahren stärken Sie zusätzlich Arme, Schultern und Rücken, verbessern Ihre Koordination.. Mountainbiken hat aber auch eine starke mentale Komponente. Es schult die Konzentrationsfähigkeit, den Blick für Hindernisse, die sich im Gelände auftun - alles Fähigkeiten, von denen Sie letztlich in jeder Lebenslage profitieren werden. Vor allem aber haben Sie Spaß - egal, ob Sie allein unterwegs sind oder mit Freunden. Das abwechslungsreiche Gelände macht aus Mountainbiken ein aufregendes Ganzkörper- Workout. Aber seien Sie geduldig auf dem Weg nach oben, leisten Sie sich eine gut funktionierende Ausrüstung und pflegen Sie Ihr Bike - dann gehört der Berg Ihnen!
TIPPS
- Nicht zu gestreckt sitzen, Arme und Knie sollten leicht gebeugt sein. Sie sollten sich nicht verkrampft am Lenker festhalten, sonst drohen Ihnen Nacken- und Kopfschmerzen
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- Bevor Sie ins Gelände fahren, im Stand üben, wie Sie schnell in die Klickpedale rein- und rauskommen. Das geht prima mit einer kleinen Drehbewegung der Ferse nach außen
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- Vor dem Bergabfahren sollten Sie etwas Luft aus den Reifen lassen. Der Reifen greift dann besser und gibt Ihnen mehr Sicherheit. Im Sattel aufstehen, das macht Sie flexibel und reaktionsschneller. Für eine bessere Balance bringen Sie außerdem den Po etwas hinter den Sattel.
- Verzichten Sie auf die vordere Bremse: Bergab nur mit der Hinterradbremse arbeiten
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- Schotter macht die Kurven rutschig. Deshalb sollten Sie unbedingt schon vorher dosiert abbremsen. Dazu den Po aus dem Sattel heben, den kurveninneren Fuß vom Pedal nehmen, um sich notfalls am Boden abstützen zu können.
- Bike vom Körper weg ins Kurvenäußere drücken. Führen Sie keine plötzlichen Lenkmanöver durch.
- Denken Sie an Ihre Sicherheit und fahren Sie nie ohne Helm
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Rennradfahren
Mit eigener Muskelkraft über den Asphalt zu flitzen macht flott & fit
Mehr Speed, mehr Fun! Schwingen Sie sich auf das schnellste aller Räder. Denn mit einer Rennmaschine können Sie sich so richtig verausgaben und an Ihre Grenzen gelangen. Rennradfahren ist eine der besten Ausdauersportarten. Rennradfahren unterstützt die Fettverbrennung, steigert Kondition und Muskelaufbau, schafft lange, schlanke Muskeln und eine straffe, athletische Figur. Die Fahrtechnik ist schnell und einfach zu erlernen.
TIPPS
- Für einen optimalen Bewegungsablauf verteilen Sie das Gewicht gleichmäßig auf Sattel, Lenker und Pedale. Die Knie dürfen bei der tiefsten Pedalstellung nicht ganz durchgedrückt sein.
- Den Kopf sollten Sie leicht hin und her wiegen. Das streckt die Halsmuskeln und entspannt.
- Den Oberkörper ruhig halten und nicht auf dem Sattel hin- und herrutschen. Damit Hüfte und Rücken nicht steif werden, immer wieder einen höheren Gang einlegen, in den Wiegetritt gehen, stehend biken. Körperschwerpunkt vorverlagern.
- Die Arme und Ellbogen leicht anwinkeln, um Stöße von der Straße abzufangen. Den Lenker fest, aber nicht zu starr halten und regelmäßig die Griffposition wechseln
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- Das Bremsen und Kurvenfahren geht kontrollierter, wenn sich Ihre Hände am unteren Lenkerende befinden.
- Das sicher Umschauen ohne zu wackeln ist Übungssache und gar nicht so einfach. Schauen Sie unter den Achseln hindurch.
Genussbiken
Schon einige Kilometer auf Ihrem Allround- oder Trekkingbike setzen Glückshormone frei, heben Ihre Stimmung und bringen Ihr Herz-Kreislauf-System auf Touren. In den Genuss dieser Vorteile können Sie schon alleine durch die tägliche Fahrt zur Arbeit kommen. Erst recht bei ausgedehnten Radausflügen und Querfeldein-Touren. Denn das entspannte Fahren trainiert, ohne viel schwitzen zu müssen, nahezu all Ihre Muskelgruppen, pusht den Fettstoffwechsel und hilft langsam, aber sicher überflüssige Pfunde abzubauen. Abnehmen, leistungsfähiger werden und ein rundum gutes Körpergefühl bekommen, geht somit ganz einfach. Voraussetzung ist, dass Sie regelmäßig und ausreichend lange mit dem Fahrrad unterwegs sind. Bei angenehmen 12 km/h verbrennen Sie 250 Kalorien.
TIPPS
- Sie sitzen ideal, wenn Sie nicht zu gebeugt sitzen und die Wirbelsäule in der natürlichen 5-Form halten.
Ihre Arme und Schultern sollten beim Fahren dynamisch mitfedern. Die Arme sind dabei leicht gebeugt.
- Schlaglöcher überwinden Sie leicht, wenn Sie sich in die Pedale stellen und locker in den Knien sind.
- Wichtig ist, dass Sie gleichmäßig treten. Anfänger fahren oft in zu hohen Gängen. Wählen Sie den Gang so, dass die Trittfrequenz konstant zwischen 70 und 90 Umdrehungen pro Minute liegt. So fahren Sie runder und effizienter.