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Umwelt

Im Fitnessstudio Energie sparen

Datum: 23.05.2012

Nein, es geht hier nicht um die eigene Energie – davon darf man im Fitnessstudio gerne reichlich aufwenden! Vielmehr wollen wir uns heute mal mit der Energieeffizienz in den Fitnesstempeln auseinandersetzen. Außerdem beschäftigen wir uns mit der Frage, warum Fitnesscenter nicht genutzt werden, um Energie zu erzeugen.


Das Fitnesscenter als Kraftwerk


Warum werden Fitnessstudios eigentlich nicht genutzt, um Energie zu erzeugen? Würde jedes Studio wie ein kleines Kraftwerk funktionieren, könnte man doch vielleicht dafür ein anderes, umweltbelastendes Kraftwerk vom Netz nehmen! Die Gäste eines Fitnesscenters müssten dann als Energieproduzenten auch nur noch wenig oder sogar gar nichts für ihre Trainingseinheit bezahlen! Na ja, so einfach ist die Sache dann leider doch nicht. In Wahrheit müssen wir uns eingestehen, dass wir Menschen denkbar schlechte Leistungsträger sind. Ein Mensch im „Dauerbetrieb“ erbringt vielleicht eine Energieleistung von 100 Watt. Würden eine Million Menschen dementsprechend eine Leistung von 100.000 kw erzeugen, würde das den hiesigen Energiemarkt immer noch kaum beeinflussen. Natürlich könnte man, um den Wirkungsgrat zu verstärken, die Technologie entsprechend weiterentwickeln und beispielsweise Trainingsfahrräder entwickeln, die wesentlich mehr Leistung erbringen könnten. Der finanzielle und technische Aufwand wäre dann allerdings viel zu hoch, um von den Fitnessstudiobetreibern getragen zu werden. Wir können also festhalten, dass sich die Umwandlung von körperlicher Leistung in elektrische Energie für die Studios im Moment einfach noch nicht lohnt. Allein das Erstellen dieses Blogeintrages hat bereits mehr Energie gekostet, als der Autor heute im Fitnesscenter erbringen könnte. Praxistests ergaben, dass man allein 6 ausdauernde Radfahrer benötigt, um eine Mikrowelle anzutreiben! Fossile und regenerative Energiequellen sind wesentlich effizienter und möglicherweise auch nachhaltiger gegenüber den instabilen und unregelmäßig genutzten Sportgeräten. Informationen dazu gibt es beispielsweise unter http://www.steckdose.de/gas/gasanbieter/. Es gibt zwar vereinzelt bereits Crosstrainer, die eine geringe Menge Energie produzieren können, doch heute ist der Nutzen, den wir daraus ziehen können, wirklich minimal. Mit sehr viel fortschrittlicheren technischen Mitteln und einer groß angelegten Kampagne, die die Menschen zu Scharen in die Fitnessstudios treiben würde, wäre eine geringe Entlastung vielleicht denkbar. Davon sind wir allerdings noch weit entfernt.


Strom sparen im Fitnesscenter


In modernen Fitnessstudios sind alle Geräte, die noch mit Elektrizität betrieben werden müssen, bereits vergleichsweise energieeffizient. Die Überlegung, einen Teil des im Studio verbrauchten Stroms durch die Strampler zu erzeugen, ist nicht neu und wird exemplarisch auch schon angewandt. Wer als Kunde im Studio sparen möchte, übertreibt es beim Duschen nicht mit dem heißen Wasser, schaltet E-Geräte nach der Benutzung gleich ab und hält sich an die Energieeffizienzregeln des Saunierens. Ansonsten kann man nur abwarten, was die Zukunft bringt. Es bleibt spannend.