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Zuhause sporteln: Die besten digitalen Fitnesstrainings

Durch die Corona-Pandemie boomen digitale Sportmöglichkeiten. Apps wie Freeletics boomen. Warum Fitnessstudios jetzt umdenken müssen

Datum: 16.12.2020


Pilates, Zumba, Cardio: Laut Statista sind fast 12 Millionen Menschen in Deutschland in einem Fitnessstudio angemeldet. Als die Studios wegen der Ansteckungsgefahr mit Covid-19 über einen längeren Zeitraum schließen mussten, fehlte der Sport vielen Menschen. Sie suchten sich virtuelle Angebote, die sie in den eigenen vier Wänden sporteln konnten.

Ob digitales Training oder Fitness-Apps: Online-Angebote boomen. Im App-Store von Apple boomen beispielsweise seit Corona die Downloads.

Diese Anbieter für Online-Fitness überzeugen
Keine Lust auf Maskenpflicht im Gym? Zum Glück gibt es Online-Fitness. Das Workout lässt sich mittlerweile zu jeder Tageszeit und an so gut wie jedem Ort abhalten. Ob auf der Matte Zuhause oder im Park: Das Fitness-Angebot ist definitiv flexibler und digitaler geworden.
Die Anmeldung geht sehr einfach. Auf der gewünschten Plattform wird ein Login erstellt oder Fitness-Liebhaber laden sich die passende App aufs Smartphone. Der Anbieter fragt dann meistens noch Angaben zum Körper und Fitnesslevel ab. Daraufhin werden individuelle Workouts vorgeschlagen, die simpel trainiert werden können. In der Regel ist nicht mal Equipment notwendig.

Tipp 1: Gymondo
Auf der Plattform Gymondo zeigen Videos übersichtlich, wie viele Kalorien verbraucht werden und welche Körperpartien besonders gefordert werden. Für Anfänger lohnen sich kompakte Workouts von 10 Minuten. Doch auch eine ganze Stunde kann vor dem Bildschirm gesportelt werden.
Mehr als 60 Fitness-Programme und 750 motivierende Workouts stehen der Online-Community zur Verfügung. Jeder kann sein eigenes Ziels setzen und erreichen. Die ersten 30 Tage sind kostenlos. Danach kostet die Anmeldung ab 6,99 Euro pro Monat (bei Jahresabo).

Tipp 2: Freelatics
Effektives Training für den Body? Das soll mit der App Freelatics klappen. Zudem steht ein Fitness-Kalender zur Verfügung, in dem sich Workouts planen lassen. In fünf Minuten fit werden? Kein Ding, mit Freelatics lassen sich auch kurze Intervalle bis 30 Minuten trainieren. Laut eigenen Angaben nutzen mehr als 37 Millionen Mitglieder die App. Eine starke Community zum Austausch steht hinter dem Angebot. Wer Klassiker wie Crunches liebt, wird hier auch fündig.
Ab 6,16 Euro im Monat (bei Jahresabo)

Tipp 3: Fitnessraum
Dieses Online-Angebot ist nur für Frauen gemacht. Im Fitnessraum haben Männer keinen Zutritt. Dementsprechend sind auch alle Profis weiblich. Die Trainingseinheiten sind simpel aufgemacht – es gibt drei verschiedene Schwierigkeitsstufen. Icons in der Kursauswahl zeigen übersichtlich, welche Angebote es gibt.
Im persönlichen Profil werden Fortschritte gezeigt. Ein digitaler Motivator. Die Freundin kommt zum Mädelsabend: Warum nicht zum Workout-Abend? Fitnessraum bietet ein Best-Friends-Partner-Workout inklusive Rezepte und Tipps für die Ernährung. Wer mal reinschnuppern will: Die erste Woche ist kostenlos. Danach kostet das Portal ab 7,40 Euro pro Monat (bei Jahresabo).
Jedes Online-Fitnessstudio hat seine eigenen Vor- und Nachteile. Hier kommt es ganz auf die persönlichen Vorstellungen an. Am besten probiert man mal zwei digitale Angebote aus, um vergleichen zu können. Fit per App: Wie das heute gemacht wird, gibt es hier zu lesen.

Fitnessstudios digitalisieren: So gelingt es
Durch die Pandemie sind schon viele Studios auf die Idee gekommen, ihr Angebot auch online bereitzustellen. Natürlich fehlt die Gemeinschaft des Studios, direkte Ansprechpartner oder gar der Wettkampf – doch für alle Mitglieder, die ihr Training Zuhause verfeinern wollen, ist das ein schöner Zusatzservice. Möglich sind Logins auf der Website für Mitglieder. Dort steht dann ein virtuelles Angebot bereit. Nach den Videos lässt es sich auch daheim trainieren.
Trainer und Trainerinnen, die sonst Präsenzkurse geben, können ihre Workouts filmen und ins Netz stellen. „Digitale Erlebnisse“ nennt sich das neue Schlagwort der Sportwelt. In Zukunft wird es für Sporteinrichtungen immer wichtiger werden, sich virtuell aufzustellen. Beratung finden Studios auch bei Web-Agenturen, die Google Ads oder wertvolles Content Marketing erstellen können. So wird das Fitnessstudio mit seinen Leistungen online sichtbar und besser von der Zielgruppe gefunden.
Das wird der Schlüssel sein, um Mitglieder zu binden und neue Kunden zu gewinnen. Vor allem jüngere Leute wollen gerne flexibel sein und ihr Workout so legen, wie es in den Tagesverlauf passt. Eine verbindliche Mitgliedschaft, die regelmäßiges Training im Fitnessstudio voraussetzt, wird es auf Dauer wohl nicht mehr ausschließlich geben. Auch die Mutter, die nachdem die Kinder im Bett sind, etwas für ihre Figur tun möchte, findet in Video-Trainings mehr Sinn und Spaß.
Profis erstellen für jede Zielgruppe passende SEO-Texte, um User bei der Suche nach Fitness-Angeboten gezielt abzuholen.

Software für digitale Sporterlebnisse
Um Nutzern ein einmaliges virtuelles Sporterlebnis zu bieten, ist eine gute
Software unumgänglich. Anbieter wie Virtuagym haben sich auf diese Software spezialisiert. In Zoom-Sitzungen können Einzelpersonen sporteln oder aber eine Gruppe. Über einen Link können die Mitglieder sich einwählen und sofort lostrainieren. So geht das Gemeinschaftsgefühl auch nicht verloren. Unternehmen haben sogar die Option eine Corporate-App zu erstellen. User tragen so das Fitnessstudio auf dem Handy mit.
Weitere Möglichkeiten sind Live-Streaming-Kurse, virtuelles Training, Ernährungs- und Trainingsverfolgung.

Fazit: Workout, Studio und Digital immer mehr verbunden
Alle oben genannten Komponenten schließen sich nicht aus – im Gegenteil, sie bedingen sich immer mehr. Anbieter von Fitness-Leistungen sollten sich über neue Modelle Gedanken machen und Kunden auch virtuelle Workouts anbieten.
Sportmöglichkeiten