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Fit wie die Bayern

Fit wie die Bayern – Nicht nur Geld macht erfolgreich

Datum: 15.01.2021

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Der FC Bayern ist das Nonplusultra im deutschen Profifußball. Die Münchner sind der wirtschaftlich erfolgreichste Klub mit den teuersten Spielern im Kader. Das macht sich Jahr für Jahr in der Bundesliga bemerkbar. Der Branchenprimus hat die Meisterschaft quasi abonniert. Auch international zählt der FCB zu den erfolgreichsten Klubs Europas. Dabei gibt es Vereine, die durch externe Investoren noch viel mehr Geld als die Münchner zur Verfügung haben. Das Finanzielle allein ist eben noch keine Garantie für Erfolg.

Nur wer fit ist, kann gewinnen

Einen großen Anteil daran haben natürlich auch die Trainer. Dabei ist nicht nur Hansi Flick gemeint, der gleich in seiner ersten Saison an der bayrischen Seitenlinie fünf Titel abräumte. Ganz besonders wichtig ist die Fitness der Profis. Auch in diesem Bereich sind die Bayern ganz vorne mit dabei. Verantwortlich dafür ist beim Rekordmeister Dr. Holger Broich. Dieser weiß, dass Fitness im Leistungssport das A und O ist. Wer nicht fit ist, wird sich nie mit den besten Athleten der Welt messen können.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Rennsportler, einen Langstreckenläufer oder einen Fußballspieler handelt. Neben dem nötigen Talent ist die Fitness elementar, um erfolgreich zu sein. So wie bei den Bayern, die bei den Live-Wetten von Anbietern wie bet365 schon wieder in sämtlichen Wettbewerben ganz vorne angesiedelt sind. In der Bundesliga führt bei einer Titelquote von 1,10 kein Weg am FCB vorbei und auch in der Champions-League gelten die Münchner mit 3,75 (Stand: 11.01.) als der Top-Favorit. Und das ist wie schon erwähnt nicht nur eine Frage des Geldes.


Quelle: Pixabay

Belastung richtig steuern

Das Bayern-Gen ist hinlänglich bekannt. Das besagt, immer der Beste sein zu wollen, niemals aufzugeben und auch einmal über seine eigenen Grenzen hinauszugehen. Für den Verein, für den Erfolg, für die Fans. Das geht allerdings nur, wenn der eigene Körper dabei mitmacht. Nationalspieler Niklas Süle wurde zuletzt angezählt, da er nicht den fittesten Eindruck machte. Ein No-Go in München. Der Innenverteidiger muss wieder auf das Level seiner Teamkollegen kommen, sonst droht ihm ein Platz auf der Bank oder im schlimmsten Fall kein neuer Vertrag. Hierbei geht es nicht nur um den sportlichen Erfolg. Bei Fitnessdefiziten steigt auch das Verletzungsrisiko. Daher legt man beim Rekordmeister ganz besonders großen Wert darauf, sämtliche Profis physisch an ihr Maximum heranzubringen, aber nicht überzustrapazieren.

Das ist in dieser Saison nicht ganz so einfach, wie Broich im Gespräch mit dem kicker betonte. Die kurze Winterpause sowie die vielen Spiele ohne Regenerationspausen sind in großes Problem. Nicht nur für die Bayern. Das betrifft sämtliche Klubs in Europa. Und genau deswegen ist es besonders wichtig, die richtige Balance zu finden und Spielern - wenn nötig - eine Pause zu geben. Bei den Bayern benutzt man hierzu Monitoringsysteme, um die mögliche Verletzungsgefahr der Profis nach den Trainingseinheiten und Spielen zu analysieren. Ignoriert man die Resultate, drohen Muskel- und Sehnenverletzungen, was zu Zwangspausen von mehreren Wochen führen kann.

Fitness ist nicht alles, aber ohne Fitness ist alles nichts

Broich weiß daher genau, wenn er Alarm schlagen muss und Flick die Empfehlung gibt, einen Profi einmal auf der Bank zu lassen. Die Gesundheit steht schließlich immer noch an erster Stelle. Daher unterstreicht er auch eine alte Weisheit, die es genau auf den Punkt trifft: „Fitness ist nicht alles, aber ohne Fitness ist alles nichts". Das bezieht sich nicht nur auf den Leistungssport, sondern auf das alltägliche Leben. Wer fit ist, fühlt sich gesund und belastbarer. Das bringt eine höhere Lebensqualität. Und wer sich in seinem Körper wohlfühlt, dem stehen sämtliche Türen offen. Dazu muss man kein Fußballprofi sein. Vielleicht wäre genau jetzt der richtige Zeitpunkt, sich in Form zu bringen.
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