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Wichtig ist ein gutes Körpergefühl

Pulsuhren beim Sport: Wie viel Kontrolle ist sinnvoll?

Datum: 16.10.2018


Wer sich im Sport verbessern möchte, muss einen Überblick über die persönlichen Leis-tungswerte und verschiedene Körperparameter haben. Körperfettanteil, Gewicht, maximale Sauerstoffaufnahmekapazität oder Puls sind nur einige Variablen, die es ständig im Auge zu behalten und immer wieder aufs Neue zu justieren gilt. Aber wie sehr sollte man sich auf die Selbstvermessung verlassen? Diese Frage möchten wir in diesem Artikel mit dem speziellen Fokus auf die Pulsmessung näher beleuchten.

Pulsmessung im Sport


Die Pulsmessung ist vermutlich genauso alt wie die Menschheit selbst. Nicht immer diente sie jedoch der Leistungsoptimierung. Zu einer zentralen Referenz für die Leistungsdiagnostik wurde sie erst dann, als man herausfand, dass die Pulsfrequenz Aussagen über die Leistungsfähigkeit bzw. den Belastungszustand eines Organismus überhaupt zu treffen erlaubt. Wurden die Messungen früher noch manuell durchgeführt, wird dies spätestens seit 1983, dem Jahr, in welchem in Finnland die erste Pulsuhr erfunden wurde, von kleinen Hightech-Geräten erledigt, die viele heutzutage 24/7 an ihrem Handgelenk tragen. Entsprechend sind die Messun-gen mittlerweile sehr präzise geworden, und nicht wenige Hersteller, die Pulsuhren bzw. sogenannte Selftracker produzieren, versprechen ihren Kunden schier unbegrenzte Leistungsfähigkeitszuwächse. Was davon aber ist bloß von kurzer Dauer und was fundierte Evidenz?

Fakt ist, dass Pulsuhren zur Körperkontrolle unerlässlich sind, will man ernsthaft seine Leis-tung optimieren und nicht einfach nur ohne ein bestimmtes Ziel vor Augen trainieren. Denn um Trainingsfortschritte dokumentieren zu können, benötigt man schließlich Richtwerte. Den Puls notiert man dann beispielsweise, um zu sehen, ob man bei gleicher Pulsfrequenz schneller oder langsamer wird bzw. ob man bei gleichbleibender Geschwindigkeit eine niedrigere Pulsfrequenz aufweist. Aber auch für Sporteinsteiger ist eine Pulsuhr sehr sinnvoll, da diese ihren Körper möglicherweise noch nicht so gut kennen und mithilfe der Pulsmessung kontrollieren können, ob sie noch in einem annehmbaren Belastungsbereich unterwegs sind oder diesen bereits überschritten haben.

Für untrainierte Menschen gilt dabei die Faustformel: 180 - Lebensalter. Dann erhält man nämlich die optimale Herzfrequenz, die man beim Sport einzuhalten versuchen sollte. Der Maximalpuls, sprich diejenige Herzfrequenz, mit der man noch im aeroben Bereich trainiert, errechnet sich hingegen, indem man das Lebensalter von 220 abzieht.

Auf den Körper hören: Was die Technik nicht ersetzen kann


Doch so sehr man auch dazu geneigt sein mag, sich vollends auf jene Formeln zu verlassen, so gut weiß man heute, dass auch das Körpergefühl eine wichtige Rolle beim Trainingsfortschritt spielt; man weiß etwa, dass der Körper hin und wieder durchaus auch mal in die Überlastungszone hineinbefördert werden muss, damit er sich an die Belastung anpasst und mit ihr wächst. Gleichwohl darf dies nicht ständig vorkommen, weil man dann auch das genaue Gegenteil erreichen kann. Ergo bedarf es eines guten Körpergefühls - man könnte von einem intuitiven Körperwissen sprechen -, das einem signalisiert, wann es mal ein bisschen mehr sein darf und wann man lieber eine Spur langsamer treten sollte. Erfahrene und aufmerksame Sportler wissen daher ganz genau, wie sie ihren Körper belasten müssen, um bestmögliche Trainingsergebnisse zu erzielen; sie wissen, dass die optimalen Pulsfrequenzbereiche bei jedem Menschen etwas anders justiert sind. Um jedoch ein solches Körper- und Selbstwissen überhaupt zu erlangen, können viele Trainingslehrjahre ins Land gehen. Und bis es so weit ist, können Pulsuhren und andere Selftracker für Sportneulinge eine gute Stütze sein.

Foto: pixabay.com/Apichit

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