Crosstrainer kaufen: Schrittlänge und Nutzergewicht
Ein Crosstrainer bewegt Beine und Arme gleichzeitig, die Gelenke werden dabei nicht durch Aufprall belastet. Für den Komfort ist vor allem die Schrittlänge wichtig, also die Strecke, die der Fuß pro Bewegung zurücklegt. Als grober Richtwert gilt: Größere Menschen kommen mit längerer Schrittlänge natürlicher zurecht, kleinere mit kürzerer. Viele Geräte liegen irgendwo zwischen etwa 30 und 50 Zentimetern, genaue Werte stehen im Datenblatt des Herstellers.
Das zweite Kriterium ist das maximale Nutzergewicht laut Hersteller. Es sollte Ihr Gewicht mit Reserve abdecken. Ein stabiler Rahmen und eine ausreichend schwere Schwungmasse sorgen in der Regel für einen ruhigeren Lauf, auch das ist eine Herstellerangabe, die Sie vergleichen können. Wie Sie die Werte gegeneinander abwägen, zeigt unser Ratgeber zum Crosstrainer-Kauf.
Antrieb vorne oder hinten
Beim Frontantrieb sitzt die Schwungmasse vorn, die Geräte sind oft kompakter und günstiger. Der Heckantrieb bringt die Masse hinter die Füße und ermöglicht häufig eine gleichmäßigere, natürlichere Bewegung, benötigt aber mehr Länge. Daneben gibt es Modelle mit verstellbarer Neigung, die die Belastung der Beinmuskulatur verändern, sowie Geräte mit beweglichen oder festen Handgriffen.
Prüfen Sie außerdem die Pedale. Große, rutschfeste Trittflächen, die sich im Winkel verstellen lassen, entlasten die Füße bei längeren Einheiten. Der Abstand der Pedale zueinander, im Fachjargon Q-Faktor, beeinflusst, wie natürlich sich die Bewegung anfühlt; nicht jeder Hersteller gibt ihn an. Bei der Widerstandsverstellung unterscheiden sich Geräte mit mechanischem Drehknopf von solchen mit elektronischer Steuerung und Programmen. Elektronische Modelle erlauben Intervalle auf Knopfdruck, brauchen aber eine Stromversorgung oder Batterien. Auch das Transportgewicht ist relevant: Rollen an der Vorderseite erleichtern das Verschieben, falls das Gerät nicht dauerhaft an einem Platz stehen soll. Vergleichen Sie diese Punkte gemeinsam mit der Preislage, bevor Sie sich festlegen. Für Haushalte mit mehreren Nutzern lohnt sich außerdem ein Gerät, dessen Griffe und Pedale sich leicht an unterschiedliche Körpergrößen anpassen lassen. Das spart Diskussionen und erhöht die Chance, dass das Gerät regelmäßig genutzt wird.
Für wen eignet sich was?
Für den gelegentlichen Einsatz reichen oft einfache Modelle mit Magnetbremse. Wer häufig und länger trainiert, profitiert von mehr Stabilität, größerem Widerstandsbereich und verstellbaren Pedalen. Achten Sie außerdem auf die Stellfläche: Crosstrainer sind meist größer, als ihre Abbildung vermuten lässt. Messen Sie Länge, Breite und Raumhöhe, denn die Pedale heben Sie beim Training zusätzlich an.