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GESUNDHEIT

Dem Sonnenbrand entgegenwirken!

Datum: 24.05.2018
Viele von uns freuen sich schon auf den bevorstehende Sommer und die wohltuende Sonne. Wenn Sie Ihren Urlaub oder Ihre Freizeitaktivitäten planen, sollten Sie sich und Ihrer Haut den gefallen tun, und sich den für Ihren Typ besten Sonnenschutz besorgen. Damit Sie den Sommer in volle Zügen genießen können.
Denn schütz man die Haut nicht ausreichend, kann ein schmerzhafter Sonnenbrand entstehen. Doch nicht nur das:
Durch Sonnenbrand können Zellstrukturen so angegriffen werden, dass sie sich im schlimmsten Fall zu Hautkrebs entwickeln.
Grundsätzlich kann die Haut eine bestimmte Zeit der Sonne ausgesetzt sein, ohne sich zu röten. Die Dauer dieser so genannten Eigenschutzzeit hängt vom individuellen Hauttyp ab. Unter Eigenschutzzeit versteht man die Zeit, die man ohne Sonnenschutz maximal in der Sonne bleiben kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Bei hellhäutigen Menschen beträgt die Zeit nur fünf bis zehn Minuten. Nach Ablauf dieser Zeitspanne braucht die Haut Schutz durch Schatten und geeignete Bekleidung.

Die verschiedenen Hauttypen:
  • Hauttyp I
    Sehr helle Haut, viele Sommersprossen, hellblondes oder rötliches Haar, helle Augen. Keine Bräunung, bekommt ungeschützt in kürzester Zeit einen Sonnenbrand.
    Eigenschutzzeit: 5 – 10 Minuten
  • Hauttyp II
    Helle Haut, einige Sommersprossen, helles Haar, helle Augen. Mit Sonnenschutz langsame Bräunung.
    Eigenschutzzeit der Haut: 10 – 20 Minuten
  • Hauttyp III
    Mittelhelle Haut ohne Sommersprossen, braunes Haar, helle oder dunkle Augen. Manchmal Sonnenbrand, mit Sonnenschutz Bräunung.
    Eigenschutzzeit der Haut: 20 – 30 Minuten
  • Hauttyp IV
    Bräunliche, wenig empfindliche Haut, dunkelbraunes oder schwarzes Haar, dunkle Augen. Selten Sonnenbrand.
    Eigenschutzzeit der Haut: 30 – 45 Minuten.

Der richtige Sonnenschutz
Im Handel erhält man zum Schutz vor den gefährlichen UV- Strahlen inzwischen eine fast unüberschaubare Auswahl an Produkten mit unterschiedlichen Lichtschutzfaktoren. Wichtig ist aber, dass man sich beim Sonnenschutz nicht einzig auf die Versprechen dieser Produkte verlässt, sondern verschiedene, ineinander greifende Maßnahmen anwendet:

  1. Vermeiden Sie zu intensiven Kontakt mit UV-Strahlung und setzten Sie sich nicht der direkten Sonne aus
  2. Gehen Sie nicht ohne Bekleidung in die Sonne
  3. Verwenden Sie regelmäßig ein geeignetes Sonnenschutzmittel

Insbesondere bei der Wahl und der Anwendung des Sonnenschutzmittels sollten einige Punkte beachtet werden:
Sonnenschutzpräparate unterscheiden sich in neben ihrer Art (Creme, Lotion oder Spray) durch die verwendeten UV-Schutzfilter. Ein Maß für den vermittelten Schutz ist der auf den Packungen von Sonnenschutzprodukten angegebene Lichtschutzfaktor (LSF). Er gibt an, wie viel länger man sich mit geschützter Haut im Vergleich zu ungeschützter Haut in der Sonne aufhalten kann, bis ein Sonnenbrand entsteht.
Achten Sie auf eine ausreichende Wasserfestigkeit, der Abrieb des Sonnenschutzmittels durch Bewegung, Wasser oder Textilien können den LSF eines Produktes minimieren.
Wenn Sie leicht allergisch reagieren, verwenden Sie nur Produkte, die auf das entsprechende Allergen verzichten.
Verzichten Sie auf Produkte mit unnötigen Zusatzstoffen wie z.B. Duft.
Sonnenschutzmittel müssen mindestens 30 Minuten vor dem Sonnenbad aufgetragen werden. Da die Wirkung je nach Produkt durch Schwitzen oder Baden im Wasser nachlassen kann, ist ein wiederholtes Auftragen ratsam. Die Sonnencreme sollte auf alle Hautpartien aufgetragen werden, die nicht durch Kleider geschützt sind. Stellen, die dabei gerne vergessen werden sind Lippen, Nase, Ohren, Füße und Nacken. Kleider bieten der Haut ebenfalls einen guten Schutz vor Sonnenstrahlen. Einige Materialien eignen sich dabei aber besser als andere:
  • Dicht verarbeitetes Material schützt besser als transparenter Stoff
  • Weite und dunkle Kleider schützen besser als enge und helle Kleider
  • Künstliche Fasern (zum Beispiel Polyester) schützen besser als Naturfasern wie Baumwolle

Kinder und Sonne
Bei Kleinkindern ist der Eigenschutz der Haut und der Augen noch nicht vollständig ausgebildet. Deshalb ist es wichtig, die empfindliche Kinderhaut besonders gut vor der Sonne zu schützen.
Deshalb sollten Sie:
  • Im ersten Lebensjahr sollten die Kinder überhaupt nicht der prallen Sonne ausgesetzt werden.
  • Bis zum zwölften Lebensmonat sollten wegen möglicher allergischer Reaktionen der Babyhaut auch keine Sonnenschutzmittel verwendet werden.
  • Nach dem ersten Lebensjahr sollten Mittel verwendet werden, die speziell auf die Kinderhaut abgestimmt sind.
  • Grundsätzlich sollten sich Kinder vor allem im Schatten aufhalten. Stellen Sie einen Sonnenschirm beim Spielplatz oder an der Sandkiste auf. Achten Sie darauf, dass Ihre Kinder eine Kopfbedeckung, ein T-Shirt und eine Sonnenbrille tragen.
  • Besonders sensible Körperstellen wie Lippen, Ohren und Nase gilt es speziell zu schützen.
  • Nicht vergessen: Auch im Schatten brauchen Kinder viel Flüssigkeit. Die besten Durstlöscher sind Wasser, ungezuckerter Tee und Fruchtsäfte.

Häufig gemachte Fehler:
  • Wiederholtes Auftragen des Produktes verlängert die Schutzwirkung nicht. Der Lichtschutzfaktor Ihres Sonnenschutzmittels gilt 1-mal für jeden Tag.
  • Besonders dick auftragen erhöht den Lichtschutzfaktor nicht und verlängert auch nicht die Schutzzeit.
  • Auch wenn der Himmel bedeckt ist und keine Sonne sichtbar ist, kann ein Sonnenbrand ausgelöst entstehen. Die Strahlungsintensität geht nur um circa 30% zurück.
  • Kälte verstärkt die Wirkung von UV-B-Strahlung um 25-50%, so dass auch hier ganz schnell ein Sonnenbrand entstehen kann.
  • Wasser ist kein Schutz vor der Sonnenstrahlung. Durch Wasser wird die Hornhaut aufgeweicht und somit lichtdurchlässiger.
  • Ein weißes T-Shirt mindert die Sonnenintensität um circa 10%. Auch hier bitte erst eincremen.
  • Auch bei Bergwanderungen auf ausreichend Schutz achten, denn pro 1000m steigt die UV-B-Strahlung um 20% an Bei Schnee kommt noch die Reflexion hinzu.

Genießen Sie Ihre Sonnenstunden und Ihre "gesunde" Bräune!

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