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Mandeln

Mandeln sind die Samen des Mandelbaums und gehören als Steinfrucht-Kerne zu den beliebtesten Nüssen in Küche und Bäckerei. Sie enthalten 579 kcal und 21,2 g Eiweiß je 100 g.

Mit KI-Unterstützung erstellt und von der Redaktion verantwortet. Dieser Steckbrief beschreibt Nährwerte und Verwendung, er macht keine Aussagen über Wirkungen auf die Gesundheit.

Was sind Mandeln?

Mandeln sind die essbaren Kerne des Mandelbaums (Prunus dulcis). Botanisch ist die Mandel keine Nuss, sondern der Kern einer Steinfrucht, ähnlich wie bei Pfirsich oder Kirsche. In der Küche zählt sie aber zu den Nüssen. Im Handel gibt es sie mit brauner Haut, geschält und weiß, gehobelt, gestiftelt, gemahlen oder als Mus.

Verkauft werden süße Mandeln. Bittermandeln enthalten Stoffe, die roh nicht verzehrt werden sollten, und sind im normalen Handel nur in kleinen Mengen und mit Hinweis erhältlich.

Nährwerte eingeordnet

Je 100 g Mandeln enthalten laut USDA FoodData Central 579 kcal, 49,9 g Fett (davon 3,8 g gesättigte Fettsäuren), 21,6 g Kohlenhydrate mit 4,3 g Zucker, 12,5 g Ballaststoffe und 21,2 g Eiweiß. Natrium liegt bei 1 mg.

Zum Vergleich: Walnüsse kommen auf 654 kcal und 65,2 g Fett je 100 g, Pistazien auf 560 kcal und 20,2 g Eiweiß. Mandeln haben damit mehr Eiweiß als Walnüsse (15,2 g) und weniger Kalorien. Die Zahlen gelten für 100 g, eine übliche Handvoll von etwa 25 g liegt deutlich darunter.

Verwendung in der Küche

Mandeln sind sehr vielseitig:

  • pur als Snack, geröstet oder naturbelassen
  • gehackt oder gehobelt in Müsli, Porridge, Joghurt und Salat
  • gemahlen in Kuchen, Plätzchen, Marzipan und Macarons
  • als Mus auf Brot oder im Dressing
  • als Mandelmilch: Mandeln über Nacht einweichen, mit Wasser pürieren und abseihen
  • in herzhaften Gerichten wie Reis, Couscous oder Fischgerichten

Zum Schälen werden Mandeln kurz mit kochendem Wasser übergossen, danach lässt sich die Haut einfach abziehen. Das Rösten in der Pfanne ohne Fett bringt Aroma, doch die Kerne verbrennen leicht.

Einkauf und Lagerung

Gute Mandeln riechen mild nussig, sind fest und knackig und zeigen keine dunklen Flecken. Achten Sie bei verpackter Ware auf ein Mindesthaltbarkeitsdatum. Ungesalzene, naturbelassene Mandeln lassen sich am vielseitigsten verwenden.

Lagern Sie Mandeln kühl, trocken und dunkel in einem dichten Behälter. Angebrochene Packungen halten so mehrere Monate. Gemahlene Mandeln und Mandelmus sollten Sie wegen des Fettgehalts von 49,9 g je 100 g zügig verbrauchen. Mandeln, die bitter oder ranzig riechen, gehören nicht mehr auf den Teller.

Häufige Fragen

Muss man Mandeln einweichen?

Für Mandelmilch und Mus ist es sinnvoll, da sie dadurch weicher werden. Zum Snacken und Backen ist es nicht nötig.

Was ist der Unterschied zwischen Mandeln mit und ohne Haut?

Mandeln mit Haut sind brauner im Geschmack und haben etwas mehr Biss. Geschälte Mandeln sind milder und werden häufig in Gebäck und Marzipan verwendet.

Ist Mandel eine Nuss?

Botanisch nicht, es handelt sich um den Kern einer Steinfrucht. Im Alltag und auf der Packung wird sie dennoch zu den Nüssen gezählt, auch bei der Allergenkennzeichnung.